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Oxidativer Stress

Diagnostika - Stress macht krank.

Die Folgen von andauernder Überforderung sind bedrohlich.

Der Alltag in Beruf und Familie stellt uns täglich vor Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Entsteht daraus Stress, so belastet dies unseren Körper. Die von Natur aus in kleinen Mengen in allen Körperzellen gebildeten sogenannten freien Radikale werden durch Stress, Sport, UV-Strahlung, Zigarettenrauch etc. zusätzlich erhöht. Dieser Effekt wird als oxidativer Stress bezeichnet und zeigt sich durch die Bildung freier Radikale. Als freie Radikale bezeichnet man stoffwechsel- und zellaggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellen und deren Bestandteile schädigen können. Oxidativer Stress beeinflusst die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit Alterungsprozessen, die sich in erster Linie im Hautbild auswirken.

ORAC – Messwert für die Kraft der Radikalfänger.

Mithilfe leistungsstarker Antioxidantien wie Vitamin C, E, oder Selen wehrt der Körper freie Radikale ab und schützt so seine Zellen vor oxidativer Zerstörung. Obst (Aronia, Heidelbeeren und Holunderbeeren) und Gemüse (Broccoli, Tomaten), aber auch Shiitake-Pilze, Grüntee und Leinöl gelten als gute Antioxidantien-Lieferanten. 

Die Stärke von Antioxidantien wird in ORAC (Oxygen Radical Absorbance Capacity) angegeben. Dieser Wert gibt Auskunft darüber, welche antioxidative Kraft in Lebensmitteln steckt. Je höher der ORAC-Wert, umso kraftvoller die antioxidative Wirkung bzw. umso mehr freie Radikale und hochreaktive Sauerstoffverbindungen können unschädlich gemacht werden.

Ein „Radikal-Test“ offenbart zuverlässig und schnell die oxidative Belastung des Körpers. Innerhalb von 5 Minuten zeigt der Test, wie hoch der Anteil an MDA (Malondialdehyd) im Urin ist. MDA ist ein Abbauprodukt, das bei der Schädigung von Zellmembranen entsteht. Es wird über die Niere in den Urin ausgeschieden und gilt als Parameter für die vorhandene Menge an freien Radikalen. Eine regelmäßige Überwachung der eigenen oxidativen Stressbelastung ist empfehlenswert. 

 

Extra-Tipp: Wege aus der Stressfalle:

  •  Schauen Sie öfter mal ins Gelbe! Denn Gelb hebt nachweislich die Stimmung und schafft geistige Frische. Schwarz hingegen hat einen nahezu gegenteiligen Effekt: Menschen, die häufig auf schwarze Flächen blicken, haben eher weniger Sauerstoff im Blut und sind geistig nicht so aktiv wie Menschen in einer hellen Umgebung. Nutzen Sie daher also jede sich bietende Gelegenheit, aus dem Gelben zu schöpfen, beim Blick auf gelbe Blumen, ein gelbes Post it oder auch eine Banane. 
  • Spülen Sie den Stress weg! Auf Alkohol sollten Sie in Stresssituationen natürlich unbedingt verzichten, aber ein großer Schluck Wasser ist gerade in den Momenten, wenn Sie besonders unter Druck stehen, ein wirksames Heilmittel. Über das Trinken aktivieren Sie mit dem Parasympatikus einen jener Teile Ihres Körpers, der nicht nur für das Schlucken und Verdauen zuständig ist, sondern auch den Abbau der Stresshormone ankurbelt.
  • Schaffen Sie sich Erholungsinseln! Um Körper und Geist entspannen zu können, müssen Sie sich gelegentlich dazu durchringen, in Ihrer freien Zeit auf die Zeitung, das Radio, den Fernseher und auch das Internet zu verzichten. Versuchen Sie einfach, wieder einmal zu träumen oder einfach aus dem Fenster zu schauen. 
  • Sorgen Sie für Ruhe! Wenn schon in den frühen Morgenstunden ununterbrochen ein Telefon klingelt und spätestens vom Weg zur Arbeit an nur noch Hektik herrscht, stehen Sie schon am Tagesbeginn unter Stress. Schalten Sie dann einfach mal Radio und Handy ab – oder hören Sie wenigstens ein paar Minuten lang beruhigende Musik.
  • Bewegen Sie sich! Gerade Menschen, die überwiegend sitzen, sollten immer mal wieder kleine Bewegungsübungen einschieben. So können Sie unterm Tisch die Beine heben und senken oder auch nur die Schultern kreisen lassen. Das aktiviert Ihren Kreislauf und baut Stresshormone ab.
  • Essen Sie Vitamine! Achten Sie vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B1 und B6. Gerade diese sind bei Stress rasch verbraucht und dabei besonders wichtig für gute Nerven und ein starkes Gedächtnis. Enthalten sind sie unter anderem in Bananen und Haferflocken.
 

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