Testen Sie, ob ihr Trinkwasser wirklich sauber und unbedenklich ist.
Unser Trinkwasser ist das am besten untersuchte Lebensmittel, aber es kann zu hausinstallationsbedingten Verunreinigungen kommen. Der Trinkwasserversorgungsbetrieb ist für die Qualität des Wassers nur bis zur Übergabestelle an der Wasseruhr verantwortlich. Veränderungen des Wassers können z. B. durch das Leitungsnetz im Haus, durch eingebaute Enthärtungsanlagen oder sogenannte Impfbienen zur Phosphatierung als auch Wasserboiler eintreten. Es passiert immer wieder mal, dass das Leitungswasser komisch schmeckt. Deshalb ist es sinnvoll, das Trinkwasser aus dem Wasserhahn zu untersuchen.
Eine Frischwasseranalyse stellt Veränderungen des pH-Wertes und des Salzgehaltes fest. In vielen Haushalten kommen sogenannte Umkehrosmoseanlagen zum Einsatz. Diese Anlagen enthärten das Wasser relativ vollständig, führen jedoch oft zu einer deutlichen Verschiebung des pH-Wertes in den sauren Bereich. Durch die Enthärtung verliert das Wasser seine „Pufferwirkung“, d. h. die Fähigkeit des Wassers eine Änderung des pH-Wertes abzufangen wird vermindert. Stark entionisiertes Wasser neigt dazu, sich wieder mit Ionen zu beladen. Es weist eine verstärkte Aggressivität gegenüber allen mit ihm in Berührung kommenden Materialien auf. Wird derart aufbereitetes Wasser in das Leitungsnetz eingespeist, kommt es zu starken Korrosionen und damit je nach Material des Leitungsnetzes zu erheblichen Belastungen.
Durch eine Standwasseranalyse werden Veränderungen des Trinkwassers durch aus den Rohrleitungen gelöste Elemente wie Zink oder Kupfer, aber auch Blei und Cadmium aufgespürt. Bevor die Probe entnommen wird, ist eine längere Standzeit von 12 Stunden sinnvoll, um deutliche Hinweise auf mögliche Kontaminanten zu erhalten. Sollte sich eine Belastung z. B. durch Kupfer zeigen, das bei längerer Standzeit des Wassers in der Leitung freigesetzt wird, kann ein mehrminütiges Öffnen des Wasserhahns am Morgen eine Verbesserung bewirken.
Verunreinigungen im Trinkwasser, vor allem durch Kupfer, Blei und Nitrat, stellen für Neugeborene und Kleinkinder eine Gefährdung dar. Bei Kupfer wird eine frühkindliche Leberschädigung diskutiert, die regelmäßige Aufnahme von Blei kann die Intelligenzentwicklung negativ beeinflussen und Nitrat kann aufgrund einer noch unspezifischen Darmflora bei Neugeborenen zur Bildung von Nitrit und damit zur gefährlichen Störung der Sauerstoffversorgung führen.
Generell gibt eine Wasseranalyse zusätzlich Aufschluss über den Gehalt an Kalium, Magnesium, Calcium und Zink. Eine schwedische Studie aus dem Jahr 1999 belegt, dass höhere Magnesium- und Calciumkonzentrationen im Trinkwasser einen positiven, schützenden Einfluss auf die Herzfunktion haben. Die Symptomatik eines Magnesiummangels kann sich in gesteigerter Nervosität, in Migräne-Attacken, in krampfartigen Zuständen, kardialen Beschwerden und bei Schwangeren in Frühgeburten äußern. Bei Calciummangel wird aus dem Körperdepot, dem Skelett, Calcium mobilisiert. Der Knochen wird weich und porös. Osteomalazie bzw. Osteoporose bei Erwachsenen oder Rachitis im Kindesalter können die Folge sein.
Darf im Supermarkt nicht fehlen: Der neue Ratgeber für gentechnikfreien Genuss.
Zur BestellungSalus-Produkte erhalten Sie in Reformhäusern und Apotheken.
Unkompliziert und sicher.
Von zu Hause bestellt, nach Hause geliefert: eine Auswahl unserer beliebtesten Produkte.
Zum Online-Shop**Link zu unserem Partner Auwald Bio