Venenleiden – dagegen ist mehr als ein Kraut gewachsen.
Unsere Venen müssen viel leisten. Sie transportieren das Blut aus den herzfernen Körperregionen zu unserem Herzen zurück. Dies sogar – wie in den Beinen – gegen die Schwerkraft. Dabei helfen die Venenklappen, die den Rückfluss des Blutes verhindern. Die Funktion der Venenklappen wird durch die Muskeln des Beins unterstützt. Bei einer Venenschwäche und einer Bindegewebsschwäche können sich die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Dadurch wird das Blut unvollständig zum Herzen zurück transportiert und versackt in den Beinen. Durch das Versacken des Blutes in den peripheren Venen kommt es zu einer Ausweitung der Venen, die auch Krampfadern oder Besenreißer genannt werden.
Mangelnde Bewegung – viel Stehen bzw. Sitzen – oder erbliche Veranlagung können zu Blutstauungen und Venenproblemen führen. Bei Venenleiden kommt es zu schmerzenden, geschwollenen Beinen und oft auch zu Wadenkrämpfen.
Gegen müde und schwere Beine haben sich Rosskastanie, Buchweizen oder Rotes Weinlaub bewährt. Sie wirken venenstärkend, abschwellend und entzündungshemmend – die Gesamtdurchblutung wird gefördert.
Die Venen können durch regelmäßige Bewegung (ausgiebige Spaziergänge, Radfahren, Wandern, Walken, Treppensteigen oder Schwimmen), Wassertreten sowie gesunde Ernährung fit gehalten werden.
Extra-Tipp: Regelmäßig beim Arzt einen Venen-Check machen lassen.
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