
Bei Osteoporose werden die Knochen instabil. Gegen Knochenschwund helfen Calcium, Magnesium und Zink.
Osteoporose gilt fälschlicherweise immer noch als eine Krankheit alter Frauen. Tatsächlich können aber Menschen beiderlei Geschlechts von Knochenschwund betroffen sein. Und zwar schon ab dem 40. Lebensjahr. Das liegt daran, dass unsere Knochen keine starren Gebilde sind, die ein Leben lang unverändert bleiben. Vielmehr wird die Struktur innerhalb unserer Knochen ständig ab- und wieder aufgebaut. Bei der Osteoporose werden die Knochen nach und nach löchrig und brüchig. Diese Instabilität führt dazu, dass bei Stürzen die Knochen brechen können. Charakteristisch für eine Osteoporose ist darüber hinaus der sogenannte Witwenbuckel: Die Wirbelkörper sacken ein, die Lendenwirbelsäule verkürzt sich und es kommt zu der typischen gebeugten Körperhaltung.
Die Kombination aus Calcium, Vitamin D3, Magnesium und Zink sorgt für gesunde Knochen.
Calcium nimmt eine Schlüsselrolle für unseren Knochenaufbau und -erhalt ein. Der Gesamtkörperbestand von Calcium beträgt bei Männern ca. 1 kg und ca. 800 g bei Frauen. Davon befinden sich über 99 % in den Knochen und Zähnen. Der Aufbau der Knochenmasse ist etwa um das 30. Lebensjahr abgeschlossen. Im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses verlieren wir ab dem 40. Lebensjahr jährlich wieder 1 – 1,5 % an Knochenmasse.
Wichtig zu wissen ist, dass unser Körper Vitamin D3 zur Calcium-Aufnahme und -Einlagerung benötigt. Vitamin D reguliert die aktive Aufnahme von Calcium aus dem Nahrungsbrei. Mineralstoffe gelangen zwar auch passiv durch die Darmwand, auf diese Weise kommen jedoch nur 10–15 % des Calciums aus der Nahrung in den Körper. Wäre der Organismus nur auf diesen Mechanismus angewiesen, müssten wir ca. 3000 mg Calcium täglich aufnehmen – das entspräche ca. drei Litern Kuhmilch. Erst durch den Vitamin-D-vermittelten aktiven Transport kann die Aufnahme von Nahrungs-Calcium auf das ungefähr Dreifache gesteigert werden. Die tatsächliche Aufnahme von Calcium steuert der Körper bedarfsabhängig. Voraussetzung dafür ist aber die optimale Vitamin-D-Zufuhr.
Besonders in der dunklen Jahreszeit von Oktober bis April mit weniger Sonnenlicht sowie im Alter geht die körpereigene Produktion jedoch zurück. Das ist nachteilig für unseren Knochenerhalt.
Magnesium unterstützt die gesunde Entwicklung von Knochen und Zähnen. In unseren Knochen befinden sich ca. 60 % des Gesamtkörperbestandes (in den Muskeln ca. 30 %). Deshalb ist für den Erhalt gesunder Knochen auch eine gute Versorgung mit Magnesium unentbehrlich.
Zink aktiviert die Bildung zahlreicher Enzyme und ist als Enzymbestandteil ein wichtiges Spurenelement. So ist Zink auch für den Knochenstoffwechsel maßgeblich. Zink wird für die Bildung der Knochenaufbauzellen (Osteoblasten) benötigt und dient so der Mineralisation des Knochens.
Mit der richtigen Ernährung, Bewegung und Belastung, welche die Tätigkeit der Knochenaufbauzellen anregt, kann die Knochensubstanz meist ausreichend lange erhalten werden.
Extra-Tipp: Durch eine Knochendichtemessung kann der Arzt eine beginnende Osteoporose schon sehr früh erkennen. Es empfiehlt sich unbedingt, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, um gegebenenfalls durch richtige Ernährung und die gezielte Zufuhr von Calcium sowie Vitamin D3 gegensteuern zu können.
Darf im Supermarkt nicht fehlen: Der neue Ratgeber für gentechnikfreien Genuss.
Zur BestellungSalus-Produkte erhalten Sie in Reformhäusern und Apotheken.
Unkompliziert und sicher.
Von zu Hause bestellt, nach Hause geliefert: eine Auswahl unserer beliebtesten Produkte.
Zum Online-Shop**Link zu unserem Partner Auwald Bio