Bestimmte Personengruppen sollten besonders bewusst auf eine geregelte Vitaminversorgung achten.
- Kinder, die vitaminreiche Speisen wie Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte ablehnen. Cola, Süßigkeiten, Pommes, Fast Food etc. stehen einer ausgewogenen Vitaminversorgung entgegen. Gerade in Wachstumsphasen, bei erhöhter geistiger oder körperlicher Belastung und bei Allergien ist eine ausreichende Vitaminversorgung wichtig.
- Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit.
- Frauen ab den Wechseljahren: Die Schutzeigenschaften des Östrogens auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen entfallen. Schutzstoffe wie Vitamin E, C und B6, zur Pflege der Blutgefäße und eines guten Cholesterinspiegels, werden verstärkt benötigt. Des Weiteren begünstigt Vitamin D die Aufnahme von Calcium und trägt so zur Erhaltung stabiler Knochen bei.
- Ältere Menschen, die z. B. wegen Appetitlosigkeit und Schwierigkeiten beim Kauen keine ausgewogene Kost zu sich nehmen.
- Personen, die sich einseitig ernähren – ob aus Zeitnot oder Unkenntnis, wegen mangelnder Kochkunst oder fehlenden Einkaufsmöglichkeiten.
- Menschen, die durch häufiges Fasten, Diäten oder gar durch Magersucht einen Mangel an allen Vitaminen haben.
- Menschen mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme: Arzneimittel können beachtliche negative Veränderungen in der Vitaminversorgung bewirken. Ganz besonders gilt dies, wenn mehrere Medikamente gleichzeitig eingenommen werden (z. B. ASS, Barbiturate, Diuretika, Hormone).
- Menschen mit dauerhaft erhöhtem Alkoholkonsum: Alkohol verschlechtert die Aufnahme und Verwertung fast aller Vitamine. Zudem schädigt er die Leber, unseren wichtigsten Vitaminspeicher.
- Raucherinnen und Raucher: Ihr Vitamin-C-Bedarf liegt besonders hoch, ebenso der Bedarf an Vitamin E und B6.