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Quecke

Pflanze: Agropyron repens L.
Familie: Gräser (Poaceae = Gramineae)
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Synonyme

  • Ackergras
  • Heublume
  • Knotengras
  • Kreichweizen
  • Laufquecke
  • Saatgras
  • Schließgras
  • Schnürgras
  • Schoßhalm
  • Spitzgras
  • Zweckgras

Beschreibung

Diese zu den Gräsern gehörende, ausdauernde Pflanze wird 20 cm bis 150 cm hoch und bildet Ausläufer. Die Stängel sind aufrecht, die Ähren meist kurz. Medizinisch verwendet werden das im Frühjahr vor der Entwicklung der Halme oder im Herbst gesammelte und getrocknete Wurzelstock.

 

Herkunft

Das Unkraut ist auf der nördlichen Erdhälfte weit verbreitet und wurde in Australien, Grönland, Neuseeland und Südamerika eingeschleppt. Die Droge wird aus dem Balkan importiert.

 

Anwendung

    Der Wurzelstock enthält vor allem wasserlösliche Polysaccharide (Triticin), Schleimstoffe, Zuckeralkohole (Mannit und Inosit) und lösliche Kieselsäure. Das in geringere Menge enthaltene ätherische Öl hat keimabtötende Wirkungen. Zubereitungen aus dem Queckenwurzelstock werden vor allem zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengrieß verwendet. Aufgrund der Schleimstoffe kommen sie auch als Ergänzung der Behandlung leichterer entzündlicher Erkrankungen der oberen Atemwege zur Anwendung.

     

    Dosierung

    Tee:

    2 bis 3 Teelöffel (ca. 5 bis 10 g) werden mit etwa 150 ml siedendem Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. Bis zu 4 mal täglich 1 Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Die Teezubereitung kann auch durch Ansetzen mit kaltem Wasser und anschließendem Erhitzen zum Sieden zubereitet werden.

     

    Zubereitung

    Queckenwurzel ist in wenigen Fertigarzneimitteln aus der Gruppe der Nieren- und Gallemittel enthalten.

     

    Hinweise

    Nicht anwenden bei Ödemen aufgrund eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit! Aufgrund fehlender Informationen sollte eine Behandlung mit Queckenwurzelstock während Schwangerschaft und Stillzeit nur auf Anraten des Arztes erfolgen.

    Es ist nicht auszuschließen, dass eine Dauertherapie zu Kaliumverlusten führen kann. Hier ist besondere Vorsicht bei bestehenden Herzerkrankungen und Bluthockdruck geboten und vor Anwendung ein Arzt zu Rate zu ziehen.

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