Die im Mittelmeergebiet heimische Pflanze ist ein 50 bis 150 cm hoher, immergrüner Halbstrauch mit nadelförmigen Blättern und duftet aromatisch. Besonders die italienische und französische Küche schätzt den Rosmarin als Gewürz. Rosmarin besitzt auch einen konservierenden Einfluss auf fettes Fleisch.
Rosmarin ist im Mittelmeergebiet beheimatet und wir dort auch in vielen Ländern angebaut. Die Droge wird aus Marokko, Tuniesien, Spanien und Südosteuropa importiert.
Rosmarinblätter enthalten viel ätherisches Öl, das reich an Kampfer ist, ferner Gerb- und Bitterstoffe. Innerlich eingenommen fördert es den Appetit und wirkt gegen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl. Äußerlich in Form von Bädern, Salben oder angewandt wird es zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Erkrankungen eingesetzt. Bäder mit Rosmarin haben eine kreislaufanregende Wirkung. Rosmarin dient auch zur Aromatisierung von Seifen, Parfüms, Schnupftabak und alkoholischen Getränken.
Tee:
Ein knapper Teelöffel (ca. 1,5 g) fein geschnittene Rosmarinblätter werden mit ca. 150 ml heißem Wasser übergossen und nach 15 Minuten abgeseiht. 3 bis 4 mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee warm zwischen den Mahlzeiten trinken.
Bäder:
50 g Droge werden mit 1 l Wasser kurz aufgekocht, 15 bis 30 Minuten bedeckt stehen gelassen und abgeseiht. Diese Menge wird einem Vollbad zugegeben.
Wein:
20 g Rosmarinblätter werden einem Liter Weinzugesetzt und unter gelegentlichem Schütteln 5 Tage stehengelassen.
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