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im Bereich „Informationen für Fachkreise“ der Firma Salus

Hier finden Sie allgemeine Informationen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Gastroenterologie und zum Thema Magen-Darm für Ihren Praxisalltag. Besonders im Fokus stehen hier die Informationen zum Reizdarmsyndrom (RDS). Im Folgenden finden Sie u. a. durch Studien belegtes Wissen und Erkenntnisse, inwieweit Patienten mit RDS vom Einsatz von Pro- und Präbiotika sowie von pflanzlichen Wirkstoffen wie Curcumin profitieren können.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, dass diese Informationen nützlich für Sie sind.

In der Praxis bewährt: Ganzheitlicher Therapieansatz bei RDS

Das Reizdarmsyndrom mitsamt seiner zahlreichen wie vielseitigen Beschwerden und Symptomkonstellationen lässt sich mit einfachen Erklärungen und bekannten, (schulmedizinisch) anerkannten Untersuchungsmethoden oftmals nicht ausreichend erfassen und behandeln. Ziel der Therapie des RDS ist die Erarbeitung einer individuellen Behandlungsstrategie, mit der ein selbstbestimmtes Leben ohne relevante Einschränkung der Lebensqualität möglich ist. Mit Hilfe eines ganzheitlichen Therapieansatzes, der schulmedizinische, wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethoden mit solchen der Komplementärmedizin kombiniert, können die meisten Beschwerden im Laufe der Zeit zumindest gelindert werden. Aufgrund der vielfältigen möglichen Ursachen der Beschwerden sowie der psychosomatischen Komponente der Erkrankung ist eine ganzheitliche und empathische Betreuung der RDS-Patienten für den Behandlungserfolg maßgeblich entscheidend. „Unabdingbar ist dafür in erster Linie, dass der behandelnde Arzt dem Patienten seinen Glauben an die Echtheit der Beschwerden vermittelt“, sagt Dr. Christof Pfundstein, Gastroenterologe und Ernährungsmediziner aus München.

Welche therapeutischen Optionen bei der Behandlung eines RDS vielversprechend sind und warum gerade der Ernährung, pro- und präbiotischen Präparaten sowie naturheilkundlichen, meist pflanzlichen Wirkstoffen dabei eine besondere Bedeutung zukommt, erklärt Dr. Pfundstein im Interview.

Wie die Leaky-Gut-Therapie RDS-Patienten hilft

Laut epidemiologischen Daten sind in Deutschland mindestens 15% der Bevölkerung vom Reizdarmsyndrom betroffen.(1) Die Ursachen der funktionellen Erkrankung sind so zahlreich wie unterschiedlich. Zunehmend in den Fokus rückt hierbei die intestinale Barriere, die durch unterschiedliche Einflüsse beeinträchtigt werden kann. Daraus resultierende Permeabilitätsstörungen, die als Leaky Gut bezeichnet werden, haben einerseits durch Toxine und Mikroben verursachte lokale inflammatorische Reaktionen am Darm zur Folge, andererseits aber auch systemische Beschwerden und Erkrankungen, wenn die Noxen in die Blutbahn gelangen. Ein Leaky Gut kann sich an verschiedenen Stellen der Darmbarriere manifestieren. „Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang auch die Darmflora, da wir sehr genau wissen, dass eine Dysbiose zu Beschwerden, ja sogar zu Krankheitsbildern führen kann“, so Professor Dr. Martin Storr vom Zentrum für Endoskopie in Starnberg.

Welche Rolle die Darm-Mikrobiota beim RDS und Leaky Gut spielt, welche Maßnahmen in einer modernen, ganzheitlichen Therapie zum Einsatz kommen und welche Bedeutung der Ernährung sowie ausgewählten Prä- und Probiotika dabei zukommt, erklärt Gastroentereologe Prof. Dr. Martin Storr im Interview.

(1) Holtmann G, Goebell H, Talley NJ: Dyspepsia in consulters and non-consulters: prevalence, health-care seeking behaviour and risk factors. Eur J Gastroenterol. Hepatol 1994; 6: 917–924.

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Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom (RDS), dessen Ätiologie bis heute nicht im Detail geklärt ist, zählt zu den häufig von Patienten vorgebrachten Beschwerden. Aufgrund der Heterogenität von Ursachen und Symptomen existiert keine Standardtherapie, aufgrund des hohen Leidensdrucks gilt als primäres Therapieziel allerdings immer die Linderung der vorherrschenden Symptomatik und eine daraus resultierende Verbesserung der Lebensqualität. Aufgabe des Arztes ist es, zusammen mit dem Patienten unter Zuhilfenahme eines abgestuften, an den Patienten angepassten Behandlungsschemas die individuell optimale Behandlungsstrategie zu entwickeln. Von welcher Bedeutung hierbei der Einsatz von Pro- und Präbiotika ist und welchen Einfluss die Auswahl und Kombination der verwendeten Bakterienstämme auf die Wirksamkeit nimmt, erläuterten die gastroenterologischen Experten Professor Dr. Martin Storr aus Starnberg und Dr. Christof Pfundstein aus München im Rahmen einer Pressekonferenz in Hamburg. Hierbei rückte auch Curcumin in den Fokus: Der pflanzliche Wirkstoff hat positive Eigenschaften auf die Vedauungsfunktion und kann mithilfe neuer Technologien um ein Vielfaches besser resorbiert werden.

Die Einschätzung und Diskussion der Experten sowie die Abstracts zum Download zu diesen für Ihren Praxisalltag bedeutsamen Themen können Sie nach dem DocCheck Login einsehen.

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