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| 08.11.2019

Salus-Medienpreis 2019: Das sind die Gewinner zum 10. Jubiläum

Die Fachjury kürt aus über 80 Einreichungen die fünf Gewinner

Am 10. Oktober 2019 wurden die Preisträger des 10. Salus-Medienpreises bei der offiziellen Preisverleihung im Münchner Künstlerhaus feierlich bekannt gegeben. Aufgrund der hervorragenden Qualität der Beiträge wurde der Hauptpreis geteilt und an Tatjana Mischke und Angela Lieber verliehen. Weitere Preise gingen an Eva Rosenkranz & Dr. Andreas Segerer, David Nelles & Christian Serrer sowie Berndt Welz. Der Naturarzneimittel-Hersteller Salus ehrt seit 2010 journalistische Arbeiten, die sich kritisch mit Risiken und Auswirkungen der Agro-Gentechnik auseinandersetzen oder der Frage nachgehen, welche Chancen eine ökologische und gentechnikfreie Landwirtschaft der Umwelt und dem Menschen bietet.

Die öffentliche Preisverleihung zum zehnten Jubiläum im Münchener Künstlerhaus war mit über 200 geladenen Gästen aus der Politik, Wirtschaft und Bio-Branche wieder sehr gut besucht. Anlässlich des Jubiläums eröffnete der Geschäftsführer der SALUS Haus GmbH & Co. KG, Dr. Florian Block, den Abend mit besonderem Stolz. Er würdigte die Werke und das Engagement aller Bewerber, die mit ihrer Arbeit für eine nachhaltige Lebensweise einstehen und durch ihre fundierten und inspirierenden Beiträge zur öffentlichen Debatte beitragen. Er betonte, dass das Engagement für das Aufzeigen von Lösungen in der Firmenphilosophie begründet ist.

Moderatorin Janine Steeger führte auch zur 10. Verleihung des Salus-Medienpreises durch den bewegenden Abend. Stolz blickte man zurück: 46-mal wurde der Salus-Medienpreis mit insgesamt 94.000,00 Euro Preisgeld an 52 Preisträger zwischen 23 und 67 Jahren verliehen. Alle Anwesenden waren von der stetig wachsende Bedeutung des Preises beflügelt und feierten nach dem offiziellen Teil begeistert. In festlichem Rahmen kamen Preisträger, Preisstifter und geladene Gäste in den Genuss eines regionalen und saisonalen Bio-Menüs und natürlich einer Geburtstagstorte. Es gab Live-Musik, gelöste Stimmung und angeregte Gespräche über ökologische Landwirtschaft. Die Wiedersehensfreude war groß: Jedes Jahr kommen hier Menschen zusammen, die für eine Agrarund Ernährungswende eintreten und deren Community immer größer, kompetenter und einflussreicher wird.

Angesichts der vielen hochwertigen Einreichungen entschied die Jury, den Hauptpreis zu teilen. Mit dem Hauptpreis ausgezeichnet wurden Angela Lieber für ihren Artikel „Wer blickt über den Tellerrand?“ zur Rechtsprechung um die Genschere und Tatjana Mischke für ihren Dokumentationsfilm „Wie schaffen wir die Agrarwende?“. Die Laudatio für Angela Lieber hielt Jury-Mitglied Valentin Thurn, dessen journalistische Arbeit zu umweltpolitischen Themen seit den 90er Jahren immer wieder ausgezeichnet wird. Die Lobrede auf Tatjana Mischke hielt Martina Merz, Gründerin der nachhaltigen Beratungsagentur Merz Punkt. Der Nachwuchspreis wurde von Mascha Kauka für das Buch „Kleine Gase – Große Wirkung“ an die Studenten David Nelles & Christian Serrer überreicht. Sie lobte die Preisträger für die Selbstverpflichtung zur Bildung, die sie als Vorsitzende der Stiftung Amazonica fördert. Dr. Ulrich Mautner, ehemaliger Leiter Wissenschaftliches Marketing bei Salus, hielt die Laudatio für die Gewinner des Sonderpreises, Eva Rosenkranz & Dr. Andreas Segerer. Er würdigte ihr Buch „Das große Insektensterben“ für die Verbindung wissenschaftlicher Fakten und praxisnaher Tipps. Der SALUSNachhaltigkeitsbeauftragte Christoph Hofstetter gab den Gewinner des Otto-Greither-Sonderpreises, Berndt Welz, bekannt. Ausgezeichnet wurde er für seinen Dokumentationsfilm „planet e: Die Öko-Rebellen vom Himalaya“.

Die Jury
- Mascha Kauka: ehemalige Verlegerin und Gründerin der Stiftung AMAZONICA
- Valentin Thurn: Autor, Journalist und Dokumentarfilmer (u.a. „Taste the Waste“)
- Dr. Ulrich Mautner: ehemaliger Leiter Wissenschaftliches Marketing bei Salus
- Dr. Katharina Reuter: Agrarökonomin und Geschäftsführerin von UnternehmensGrün e.V.

Mehr Informationen zu den Preisträgern und Beiträgen gibt es hier: Salus-Medienpreis

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