Anbau

Salus setzt auf den ökologischen Anbau. Zudem sind Inkulturnahmen und Züchtungsarbeit wichtige Mittel um die Rohstoffqualität auf einem konstant hohen Qualitätsniveau zu halten.

Arznei- und Gewürzpflanzen zählen zu den Sonderkulturen, das heißt, sie sind besonders arbeits- und kapitalintensiv. Außerdem benötigt der Landwirt viel Spezialwissen rund um Anbau, Ernte und Nachernteverfahren (z. B. Trocknung). In Deutschland werden mehr als 100 Arten in nennenswertem Umfang angebaut. Bedeutende Kulturen sind z. B. Kamille, Fenchel, Pfefferminze und Johanniskraut.

Wir beziehen seit vielen Jahren einen wichtigen Anteil unserer Drogen (getrocknete Pflanzen/-teile) aus ökologischem Anbau in Deutschland. Zukünftig wollen wir unseren hohen Bio-Anteil, der bei den Teekräutern bei über 80 % liegt, sichern und ausweiten. Durch unsere Arbeit im Bereich Anbau und Züchtung können wir den Landwirten geeignetes Saat- und Pflanzgut (z. B. der speziellen Salus-Sorten) sowie entsprechendes „Know-How“ zur Verfügung stellen und so einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit qualitativ hochwertigen Rohstoffen leisten.

Wir suchen Bio-Anbauer

Machen Sie's grün und lassen Sie's blüh'n - Bauen Sie Bio-Kräuter für Salus an

Mit Salus haben Sie einen starken und gesunden Partner an Ihrer Seite. Seit mehr als 100 Jahren sind wir der Natur verbunden und der Gesundheit verpflichtet. Denken Sie voraus und nutzen Sie die Möglichkeit Regionalität und Nachhaltigkeit zu fördern - für eine sichere Zukunft!

Der Anbau kann in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder anderen EU-Ländern erfolgen. Interessante Kulturen für den biologisch-zertifizierten Anbau könnten zum Beispiel sein:

  • Pfefferminze
  • Anis
  • Kümmel
  • Johanniskraut
  • Brennnessel
  • Acker-Schachtelhalm
  • Kamille
  • Fenchel
  • Löwenzahn
  • Spitzwegerich
  • Quecke
  • diverse Blütendrogen (Kornblume, Ringelblume, Malve)

Wir bieten:

  • Umfangreiche und engagierte Anbauberatung
  • Vertragsanbau garantiert - exklusiv und langjährig
  • Sicheren Absatz zu sicheren Preisen
  • Gemeinsame Erzeugungsplanung

Wir lassen Sie natürlich nicht alleine im Grünen sitzen! Langjährige Erfahrung und eigene Versuchsfelder helfen Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen. Wie wäre es zum Einstieg mit einem Versuchsanbau auf kleiner Fläche zum Beispiel 100 - 1000m²?

Sie haben Fragen oder wollen direkt loslegen? Kontaktieren Sie uns:

Peter Riedl, Anbau und Züchtung

E-Mail: peter.riedl@salus.de

Telefon: +49 (0)8062 901-118

Ökologischer Landbau ist für Salus wichtig

Der Grundgedanke des ökologischen Landbaus ist ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Der landwirtschaftliche Betrieb wird als „Gesamtorganismus“ mit Mensch, Tier, Pflanze und Boden gesehen.

„Jeder Teil eines Organismus ist immer gleichzeitig Mittel und Zweck aller anderen", Immanuel Kant

Was ökologische Landwirtschaft leisten kann:

  • Schutz der natürlichen Ressourcen Boden, Wasser und Luft durch Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und mineralische Düngemittel. Unkrautregulierung erfolgt durch mechanische oder thermische Verfahren.
  • Erhöhung der Biodiversität: Auf ökologisch bewirtschafteten Flächen kommen 2-3x mehr Pflanzenarten vor als auf konventionellen Äckern. Die Vielfalt an Insekten und Vögeln nimmt deutlich zu.
  • Schutz der (Kultur-)Landschaft: Die abwechslungsreichen Fruchtfolgen tragen zu einem vielfältigen Landschaftsbild bei. Hecken, Feldgehölze und Feuchtbiotope sind ein Lebensraum für Nützlinge.
  • Gesunde und hochwertige Lebensmittel: Durch den langsamen, gesunden Wuchs in einem lebendigen Boden wird eine optimale Qualität von biologischen Lebensmitteln erzielt.
  • Ausschluss gentechnisch veränderter Lebensmittel: Der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut oder gentechnisch hergestellten Hilfsstoffen bei der Lebensmittelverarbeitung ist im biologischen Landbau verboten.
  • Verminderung von Futtermittelimporten aus der 3. Welt: Im ökologischen Betrieb soll es möglichst geschlossene Nährstoffkreisläufe geben. Die Tiere werden zum Großteil mit am Betrieb selbst erzeugtem Futter ernährt.
  • Unterstützung einer artgerechten Tierhaltung: Biologisch wirtschaftende Betriebe sind verpflichtet, ihre Tiere artgerecht zu halten (Auslauf im Freien, eingestreute Liegeflächen, natürliches Licht, gutes Stallklima).
  • Transparenz der Herstellung: Das europäische Gesetz zur Kennzeichnung und Kontrolle biologisch erzeugter Lebens­mittel schützt den Verbraucher vor falscher Kennzeichnung.
  • Abkehr von der Massentierhaltung: Biolandwirte sind verpflichtet, nur eine geringe Anzahl von Tieren pro Fläche zu halten und so eine Überdüngung und Grundwasserschädigung oder Luftbelastung zu vermeiden.
  • Erhalt der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft: In der ökologischen Landwirtschaft besteht ein bis zu 60 % höherer Arbeitskräftebedarf. Die Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen sind oft regional geprägt.

Ökologischer Landbau ist nachhaltige Landwirtschaft, die natürliche Ressourcen erhält, schont und vielfältige positive Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Unsere Salus-Sorten

Auf den Versuchsfeldern der Salus-Gruppe werden Inkulturnahmen, Auslesen und Züchtungen durchgeführt. Dabei wird gemäß der EU-Bio-Verordnung Nr. 834/2007 gewirtschaftet.

Unsere Ziele bei der Zucht lassen sich in zwei Gruppen einteilen:

  • Pharmazeutische Ziele: Art und Menge an Wirkstoffen oder charakteristischen Inhaltsstoffen
  • Pflanzenbauliche Ziele:  Ertrag, Standortanpassung, technische Eigenschaften oder Toleranzen gegen Krankheitserreger

Als Züchtungsmethoden werden vor allem positive und/oder negative Massenauslese, Aufbau von Inzucht-Linien sowie Kreuzungen und Rückkreuzungen genutzt. Sehr wichtig ist die Erhaltungszüchtung und Saatgutvermehrung, um den Charakter und die Eigenschaften einer Sorte zu stabilisieren.

Inkulturnahme von Wildpflanzen

Unter den Heilpflanzen, die wir für unsere Produkte einsetzen, sind manche selten. Einige Arten stehen sogar unter Naturschutz. Um die Wildstandorte der Pflanzen zu schonen und gleichzeitig eine nachhaltige Rohstoffversorgung sicher zu stellen, sind wir seit vielen Jahren bemüht, Wildpflanzen in Kultur zu nehmen. Arnika und Schlüsselblume sind zwei gelungene Beispiele.

Eine Inkulturnahme ist mehr als die Anpflanzung von Wildpflanzen oder -saatgut auf entsprechenden Feldern. Vielmehr ist es ein komplizierter Prozess der Anpassung und Auslese auf Pflanzen, deren genetisches Potential am jeweiligen Standort optimale Ergebnisse ermöglicht.

Besuchen Sie unseren Kräutergarten

In der Nähe des Betriebsgeländes haben wir einen Schaugarten mit vielen Beeten angelegt. Hier können sich unsere Mitarbeiter ein Bild davon machen, wie die Heilpflanzen in natura aussehen. Auf Anfrage bieten wir von April bis September auch Führungen für Gruppen an.

Weitere Informationen und Terminvereinbarung: info@salus.de

Das Salus Versprechen Der Natur verbunden. Der Gesundheit verpflichtet.

Für Ihr Wohlbefinden

Der Name Salus geht auf die römische Göttin der Gesundheit und der öffentlichen Wohlfahrt zurück - der Firmengründer Dr. med. Otto Greither dachte dabei an das Wohlergehen seiner Mitmenschen. An dieser Auffassung hat sich in den 100 Jahren unseres Bestehens nichts geändert: Ihre Gesundheit steht bei uns an erster Stelle.

Der Natur verbunden

Mit größter Sorgfalt wählen wir die besten Heilkräuter und Zutaten nach ihrer Wirksamkeit und Bekömmlichkeit aus. Ein Arznei- oder Lebensmittel ist immer nur so gut wie die Rohstoffe, die es enthält. Daher verwendet Salus bevorzugt Pflanzen, die aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen. Aus Prinzip werden keine Rohstoffe agro-gentechnischer Herkunft eingesetzt. Zudem bemühen wir uns seltene Wildpflanzen in Kultur zu nehmen.

Der Gesundheit verpflichtet

Unsere rund 1.500 Produkte verbinden Natur mit Innovation und Qualität. In der wissenschaftlichen Abteilung von Salus entwickeln mehr als 50 Mitarbeiter das Sortiment weiter und prüfen aufwendig Rohstoffe und Ware. Bei der Herstellung unterzieht sich Salus den höchsten pharmazeutischen Arzneimittel-Qualitätsstandards und den Bio-Qualitätsstandards für Lebensmittel.

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