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| 16.01.2017

Holunder

Pflanze: Sambucus nigra L. / Familie: neuerdings Adoxaceae (Moschuskrautgewächse), früher Carprifoliaceae (Geißblattgewächse)

Holunderblüten enthalten Flavonoide, ätherische Öle, Pflanzensäuren, Schleim- und Gerbstoffe. Der Tee, bekannt als Fliedertee, wird in der Volksmedizin als schweißtreibendes Mittel bei fieberhaften Erkältungskrankheiten und zur Vermehrung des Bronchialschleims bei trockenem Husten eingesetzt. Oft wird er auch mit Lindenblüten gemischt und in Teemischungen angewandt.

Die reifen anthocyanreichen Beeren werden zur Saft- und Marmeladebereitung genutzt und spielen medizinisch keine Rolle mehr. Der Verzehr roher oder ungenügend erhitzter Früchte kann zu Übelkeit und Erbrechen führen.

Beschreibung

Holunder ist auch bekannt als Fliederbeeren, Holler und Holderbeeren.

Der Holunder ist ein flach wurzelnder, bis zu 7 m hoher Baum. Seine gelblich-weißen Blüten besitzen einen charakteristischen Geruch und schmecken schleimig-süß. Die getrockneten Blüten sind bei uns als „Fliedertee“ bekannt. Die reifen schwarzen Beeren schmecken süß-säuerlich und sind nur nach ausreichendem Erhitzen genießbar.

Herkunft

Der Holunder ist in Europa, Nordafrika sowie in West- und Mittelasien beheimatet. Importiert wird die Droge hauptsächlich aus Portugal, Ungarn, Polen und Rußland.

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