Nachhaltigkeit

Wir bei Salus sind leidenschaftlich nachhaltig. Denn: Wer die Natur liebt, schont sie und ihre Ressourcen. So ist unser gesamtes Unternehmen auf klimaneutrales Handeln ausgerichtet: Den Strom stellen wir aus Wasserkraft und Sonnenenergie selbst her. Die Abwärme der Produktion nutzen wir, um zu heizen. Für die Kühlung verwenden wir das Wasser des Gebirgsflusses Mangfall, an dessen Ufer wir einen der letzten Auwälder als Biotop erhalten haben.

Aus Liebe zu Mensch und Natur

EMASplus

Unser Nachhaltigkeits-Managementsystem

Heute behaupten immer mehr Unternehmen von sich, nachhaltig zu handeln. Doch woher weiß man eigentlich, bei wem das wirklich stimmt?

Wir bei Salus lassen es regelmäßig über externe Audits überprüfen und beweisen damit, dass wir Nachhaltigkeit leben - in den letzten Jahrzehnten, heute und auch in Zukunft: Schon seit über 25 Jahren (Salus seit 1996, Schoenenberger seit 1997) arbeiten wir mit dem weltweit anspruchsvollsten „Nachhaltigkeitsmanagementsystem“ EMAS*. 2020 haben wir es um soziale Themen auf EMASplus erweitert, und damit als erstes Unternehmen für Naturarzneimittel und Gesundheitsprodukte.

Was sich kompliziert und technisch anhört, ist eigentlich ganz einfach: Wir prüfen kontinuierlich, wo wir uns verbessern und noch nachhaltiger werden können. Unsere Ergebnisse und Ziele werden von unabhängiger Stelle geprüft und zertifiziert. Auch das Bundesministerium für Umwelt fördert EMASplus. Es soll zukünftig eine staatliche Garantiemarke für nachhaltiges Wirtschaften werden. Seit über einem viertel Jahrhundert arbeiten wir systematisch und kontinuierlich an allen Bereichen der Nachhaltigkeit – von Klimaschutz bis Verpackung, von der Lieferkette bis zu unseren Mitarbeitenden –, um  uns zu verbessern. Mit Erfolg. Die Ergebnisse unserer Arbeit veröffentlichen wir alle drei Jahre in einem Nachhaltigkeitsbericht, in dem unsere Aktivitäten, unsere Ökobilanz und Ziele im Bereich Nachhaltigkeit transparent kommuniziert werden.

* Das Umweltmanagementsystem EMAS ist nach den Vorgaben der EG-Verordnung Nr. 1221/2009 (EMAS III, Eco-Management and Audit Scheme) und der internationalen Norm DIN EN ISO 14001 aufgebaut und wird regelmäßig von einem/einer unabhängigen, staatlich zugelassenen Umweltgutachter:in überprüft. 

Wir produzieren klimaneutral

Unser gesamtes Unternehmen ist auf klimaneutrales Handeln ausgerichtet. Denn unser Ziel ist es, so wenig Emissionen wie möglich zu produzieren. Deshalb setzen wir – teilweise seit Jahrzehnten – klimaschonende Technik ein und fördern gleichzeitig Bio-Anbau und Biodiversität:

Konsequente Wärmerückgewinnung
Als produzierendes Unternehmen benötigen wir Wärme, um Gebäude zu beheizen oder auch für Produktionsprozesse. Entstehende Abwärme nutzen wir, um andere Bereiche im Unternehmen zu heizen. In unserem Neubau wurde z.B. ein Niedrigtemperaturheizkonzept umgesetzt, womit zu 80 – 90 % mit Wärme aus der Produktion geheizt wird.

Eigene Stromerzeugung
Salus hat sich bereits 1968 – als der Begriff „Ökostrom“ noch nicht geboren war – wegen des bestehenden Wasserkraftwerks für den Standort Bruckmühl entschieden. Denn damit konnte man schon damals eigenen Strom erzeugen. Mittlerweile sind zudem alle dafür geeigneten Dachflächen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. An beiden Standorten in Bruckmühl und Magstadt werden dadurch jährlich durchschnittlich 3.200.000 kWh Strom umweltfreundlich erzeugt.

Sparsamer Umgang mit Wasser
Wasser sparen ist für uns selbstverständlich - angefangen von Sanitäranlagen, über den Herstellungsprozess bis hin zur Reinigung von Maschinen und Räumen. Wo möglich wird Wasser mehrfach genutzt. Durch die Optimierung der Reinigungsabläufe (Reinigungsvalidierung) konnte in den letzten Jahren nicht nur die Reinigungsmittelkonzentration reduziert werden, sondern auch der spezifische Wasserverbrauch niedrig gehalten werden - und das trotz steigender Hygieneanforderungen.

Hier sind Beispiele, wie wir Wasser einsparen:

  • Das für Produktionszwecke erforderliche Kühlwasser wird nach dem Einsatz als Warmwasser aufbereitet und erneut verwendet.
  • Das nahezu saubere letzte Reinigungswasser wird in Anlagen als Vorspülwasser für die nächste Reinigung verwendet.
  • Im Labor werden WC-Spülungen mit Abwasser betrieben und Geräte eingesetzt, die Abwasser in einem Kreislauf statt Trinkwasser zur Kühlung verwenden.

Gelebte Nachhaltigkeit bei Salus

  • Tag der Biodiversität
    Am 22.5. macht Salus mit verschiedenen Aktionen auf unsere heimische Biodiversität aufmerksam. In der Kantine werden z.B. in der gesamten Woche täglich wechselnde Infokarten aufgestellt. Zusätzlich gab es typische und weniger bekannte Küchenkräuter zum Verfeinern der Mittagsgerichte.
     
  • Nachhaltigkeitsrallye der neuen Auszubildenden
    Um die Auszubildenden für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und zu begeistern, durchlaufen alle Auszubildenden eine Nachhaltigkeitsrallye. So lernen sie die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen kennen oder erfahren, welchen Einfluss Unternehmen auf den Umweltschutz haben und wie sie sich selbst einbringen können. Die Nachhaltigkeitsrallye ist Teil der Zukunft FAIRändern Kampagne von kate e.V, an der sich Salus als Pilotorganisation beteiligt. Jedes Jahr bilden wir in verschiedenen Ausbildungsberufen aus.
     
  • 13 Umweltleitlinien
    Im Rahmen von EMAS hat sich Salus 13 Umweltleitlinien gesetzt, zu denen sich alle Miarbeitenden der Salus Gruppe verpflichten. Dabei geht es um unseren Umgang mit Rohstoffen, Lieferant:innen oder Umweltbelastungen. Welche Leitlinien das genau sind, finden Sie hier.

Salus Auwald-Biotop

Das Biotop - als Teil des Salus Firmengeländes - erstreckt sich über 27.000 qm zwischen der Mangfall und dem 1908 errichteten Kraftwerkskanal. Das Salus Auwald-Biotop beherbergt fast alle in Bayern vorkommenden Bäume und Sträucher und einige Exoten. Ein 1,2 km langer Wanderweg führt durch den Auwald, vorbei an Schautafeln und der kleinen Baumschule. Er leitet in der Mitte des Geländes an einer großen Lichtung vorbei. Auf dieser Freifläche liegt der gärtnerisch angelegte Schaugarten. Dort befindet sich unter anderem ein Moorbiotop, ein Alpinum und der Heilkräuter-Rundweg. Weitere Attraktionen wie ein Farnwald mit mehr als 30 verschiedenen Farnarten, ein Insektenhotel und ein Torfmuseum erwarten die Besucher:innen.

Otto Greither, über sieben Jahrzehnte Geschäftsführer bei Salus, hat mit dem Salus Auwald-Biotop einen der letzten natürlichen Auwälder in der Umgebung für die Nachwelt erhalten, um den heimischen Vögeln ein kleines Paradies zu schaffen und der Bevölkerung mitten im Ortsbereich eine grüne Oase zu sichern.

Von Anfang Dezember bis Mitte Februar herrscht Winterruhe, der Wald bleibt daher für Besucher:innen geschlossen.

Zur Betreuung der jährlich etwa 6.000 Besucher:innen wurde von Salus eigens eine FÖJ-Stelle (Freiwilliges ökologisches Jahr) geschaffen, die jedes Jahr vergeben wird.

Öffnungszeiten

Damit Tiere und Pflanzen im Winter ihre Ruhe haben, bleibt das Auwald-Biotop vom 01.12.2022 bis voraussichtlich 28.02.2023 geschlossen.

Für die Vögel im Biotop ist das überlebenswichtig. Denn um ihre Körpertemperatur zu halten, brauchen sie viel Energie. Jede "Störung" von vorbeispazierenden Menschen zehrt an den wichtigen Reserven.  Auch die Pflanzen verharren in einer Starre. Zweige brechen leichter oder Frühjahrsblüher sitzen schon an der Oberfläche, um bei erster Gelegenheit im Frühjahr hervorzubrechen. Tritt man am Wegesrand darauf, werden sie leicht beschädigt.

Sogar unsere Mitarbeitenden gehen während der Winterzeit nur selten in den Wald. Nachdem Fettfutterkästen aufgehängt sind und alle Bänke aufgeräumt, kontrollieren sie nur alle 2-3 Tage, ob z.B. die Wasserstände in den Teichen in Ordnung sind oder füllen die Futterkästen auf.

Vielen Dank für Ihr Verständnis! Wir freuen uns umso mehr, wenn Sie dem Auwald und seinen Bewohnern im Frühjahr wieder einen Besuch abstatten.

Führungen

Sie können das Auwald-Biotop und/oder die Museen des Marktes Bruckmühl auch im Rahmen einer kostenlosen Führung besuchen. Bitte schicken Sie Ihre Anfrage per Mail an tierkundemuseum@gmx.de oder wenden Sie sich telefonisch unter 08062/4323 an uns.

Weitere Informationen rund um das Naturerlebnis Bruckmühl, zu dem auch das Salus Auwald-Biotop zählt, finden Sie unter www.naturerlebnis-bruckmuehl.de

Bei speziellen Fragen zum Salus Auwald-Biotop können Sie uns gerne unter auwaldbiotop@salus.de kontaktieren.

Hinweis: Betriebsführungen bei Salus sind aus arzneimittelrechtlichen Gründen leider nur sehr eingeschränkt möglich.

Klimaschutzprojekt in Uganda

Salus unterstützt ein Aufforstungsprojekt in Uganda, bei dem – neben dem Klimaschutz – ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der natürlichen Biodiversität, sowie zur Armutsbekämpfung in der Region geleistet wird. Die soziale Komponente ist bei Aufforstungsprojekten ebenso von Bedeutung, wie das Pflanzen der Bäume selbst. Denn nur wenn die Menschen vor Ort vom Wald überzeugt sind, wird er gesund wachsen und erhalten bleiben.

Ein besonders vielversprechender Ansatz, der in Uganda getestet wird, ist das Anlegen von Teefeldern. Da der Tee den Wildtieren nicht schmeckt, werden die Pflanzen nicht von ihnen gefressen. Die Familien können sich durch den Tee-Anbau eine neue, nachhaltige Einkommensquelle schaffen.

Durch dieses Projekt neutralisieren wir unsere Emissionen, die weder vermieden, noch reduziert werden können. Denn im Klimaschutz arbeiten wir nach der Strategie „Vermeiden, reduzieren, neutralisieren“. Höchste Transparenz und Gemeinnützigkeit waren für uns ausschlaggebende Kriterien für die Wahl unseres Kompensationsanbieters. Mit PRIMAKLIMA haben wir hier einen starken Partner gefunden, der unsere Wertevorstellungen teilt und das Projekt in Uganda mit uns umsetzt.

PRIMAKLIMA ist ein gemeinnütziger Verein, der sich bereits seit 1991 für den Erhalt und die Mehrung von Wäldern einsetzt und sich damit aktiv für den Klimaschutz engagiert.

Umwelt- und Klimainitiativen

Bei Salus beschäftigen wir uns nicht erst seit gestern mit dem Thema Nachhaltigkeit. Als produzierendes Unternehmen liegt für uns ein wesentlicher Fokus seit jeher auf den Themen regenerative Energieerzeugung und Energieeffizienz. Hier gehen wir voran, setzen neueste Technologien ein und haben sehr gute nachahmbare Lösungen entwickelt, die wir gerne mit anderen teilen. Deshalb sind wir in stetigem Austausch innerhalb folgender Verbände und Organisationen:

Umwelt- und Klimaschutz Unternehmen e. V.

Die Unternehmens des Verbands verbindet eine gemeinsame Mission, ein wachsendes Know-how und ein kontinuierlicher Austausch. Weder die Unternehmensgröße noch die Branchenzugehörigkeit sind entscheidend für die Mitgliedschaft in der Vorreiter-Initiative. Was zählt, ist die Bereitschaft, ein echter Vorreiter zu sein, an zukunftsorientierten Lösungen zu arbeiten, im Austausch mit anderen zu sein und so den Wissenstransfer zu fördern.

Science Based Target Initiative

Was bedeutet das 1,5 °C Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen eigentlich für produzierende Unternehmen wie Salus? Dieser Frage geht die Science Based Target Initiative (SBTI) nach. Sie definiert auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, wieviel Emissionen ein Unternehmen dafür einsparen muss. Auch Salus ist der Initiative beigetreten und verpflichtet sich damit, bis 2030 42 Prozent an CO2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2020 zu reduzieren.

Blühpakt Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat den Blühpakt Bayern ins Leben gerufen, um Insekten und Artenreichtum zu schützen und Lebensräume zurückzugeben. Die Bestände sollen sich durch gemeinschaftliches Engagement wieder spürbar erholen. Im Rahmen des Blühpakts Bayern wurde Salus als eines der ersten Unternehmen als „Blühender Betrieb “ ausgezeichnet.  

Salus als Vorreiter in der Arzneimittelbranche

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