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| 20.01.2017

Quecke

Pflanze: Agropyron repens L. / Familie: Gräser (Poaceae = Gramineae)

Der Wurzelstock enthält vor allem wasserlösliche Polysaccharide (Triticin), Schleimstoffe, Zuckeralkohole (Mannit und Inosit) und lösliche Kieselsäure. Das in geringere Menge enthaltene ätherische Öl hat keimabtötende Wirkungen. Zubereitungen aus dem Queckenwurzelstock werden vor allem zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nierengrieß verwendet. Aufgrund der Schleimstoffe kommen sie auch als Ergänzung der Behandlung leichterer entzündlicher Erkrankungen der oberen Atemwege zur Anwendung.

Beschreibung

Die Quecke ist auch bekannt als Ackergras, Heublume und Spitzgras. Die zu den Gräsern gehörende, ausdauernde Pflanze wird 20 cm bis 150 cm hoch und bildet Ausläufer. Die Stängel sind aufrecht, die Ähren meist kurz. Medizinisch verwendet wird der im Frühjahr vor der Entwicklung der Halme oder im Herbst gesammelte und getrocknete Wurzelstock.

Herkunft

Das Unkraut ist auf der nördlichen Erdhälfte weit verbreitet und wurde in Australien, Grönland, Neuseeland und Südamerika eingeschleppt. Die Droge wird aus dem Balkan importiert.

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