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| 16.01.2017

Buchweizen, Echter

Pflanze: Fagopyrum esculentum Moench Familie: Knöterichgewächse (Polygonaceae)

Die Blätter des Echten Buchweizens enthalten bis zu 8%, die Blüten bis zu 4% Flavonoide berechnet als Rutin. Der Gehalt hängt dabei stark von Sorte, Vegetationszeitpunkt und Standort ab und weist auch tageszeitliche Schwankungen auf. Für Rutin ist eine gefäßabdichtende Wirkung beschrieben, weshalb Buchweizenkraut bei Venenleiden angewendet wird.

Ferner enthält die blühende Pflanze Fagopyrin, eine phototoxische Substanz, die in Verbindungen mit Sonnenlicht entzündliche Dermatosen hervorruft. Diese seit Jahrhunderten als „Buchweizenkrankheit“ bekannte Erscheinung wurde an Weidetieren, die das blühende Kraut gefressen hatten, beobachtet. In wässrigen Auszügen wie im Tee ist jedoch kein Fagopyrin enthalten.

Beschreibung

Die Pflanze ist auch bekannt als Heidekorn. Der Echte Buchweizen ist ein bis 60 cm hoch wachsendes, einjähriges Kraut mit dreieckigen, pfeilartig zugespitzten Blättern. Die je nach Sorte weiß bis rosaroten Blüten stehen in doldenähnlichen Rispen. Die dreikantigen Früchte sind kleine, kastanienbraune Nüsschen. Medizinisch verwendet wird das Kraut. Die stärkereichen Früchte des nicht medizinisch verwendeten Falschen Buchweizens (F. tataricum) dienen vor allem in Asien als Nahrungsmittel und als glutenfreier Getreideersatz.

Herkunft

Der Buchweizen stammt aus den mittelasiatischen Steppen und wird heute in Mitteleuropa kultiviert.

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