Nachhaltigkeit

Wir bei Salus sind leidenschaftlich nachhaltig. Denn: Wer die Natur liebt, schont sie und ihre Ressourcen. So ist unser gesamtes Unternehmen auf klimaneutrales Handeln ausgerichtet: Den Strom stellen wir aus Wasserkraft und Sonnenenergie selbst her. Die Abwärme der Produktion und ein eigenes Biomasseheizwerk nutzen wir, um zu heizen. Für die Kühlung verwenden wir das Wasser des Gebirgsflusses Mangfall, an dessen Ufer wir einen der letzten Auwälder als Biotop erhalten haben.

Aus Liebe zu Mensch und Natur

Auszeichnungen und Meilensteine

  • 1996   EMAS-Auditierung
  • 2002   Bezug von Öko-Strom
  • 2003   Otto Greither wird „Ökomanager des Jahres“
  • 2019   Energiezukunftspreis Rosenheim
  • 2019   „Blühender Betrieb“ vom Bayr. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
  • 2022   Beitritt Science Based Targets Initiative
  • 2022   BAH-Nachhaltigkeitspreis
  • 2023   Gold-Auszeichnung im Umwelt + Klimapakt Bayern
  • 2024   We Impact-Zertifizierung als erstes Unternehmen Deutschlands
  • 2024   Umweltmanagementpreis

Salus Auwald-Biotop

Das Biotop - als Teil des Salus Firmengeländes - erstreckt sich über 27.000 qm zwischen der Mangfall und dem 1908 errichteten Kraftwerkskanal. Das Salus Auwald-Biotop beherbergt fast alle in Bayern vorkommenden Bäume und Sträucher und einige Exoten. Ein 1,2 km langer Wanderweg führt durch den Auwald, vorbei an Schautafeln und der kleinen Baumschule. Er leitet in der Mitte des Geländes an einer großen Lichtung vorbei. Auf dieser Freifläche liegt der gärtnerisch angelegte Schaugarten. Dort befindet sich unter anderem ein Moorbiotop, ein Alpinum und der Heilkräuter-Rundweg. Weitere Attraktionen wie ein Farnwald mit mehr als 30 verschiedenen Farnarten, ein Insektenhotel und ein Torfmuseum erwarten die Besucher:innen.

Otto Greither, über sieben Jahrzehnte Geschäftsführer bei Salus, hat mit dem Salus Auwald-Biotop einen der letzten natürlichen Auwälder in der Umgebung für die Nachwelt erhalten, um den heimischen Vögeln ein kleines Paradies zu schaffen und der Bevölkerung mitten im Ortsbereich eine grüne Oase zu sichern.

Zur Betreuung der jährlich etwa 6.000 Besucher:innen wurde von Salus eigens eine FÖJ-Stelle (Freiwilliges ökologisches Jahr) geschaffen, die jedes Jahr vergeben wird.

Öffnungszeiten

Unsere Öffnungzeiten ab 28.03.2026:
Mittwoch, Samstag, Sonntag von
14:00 – 17:00 Uhr (April – Oktober)
14:00 – 16:00 Uhr (November und März)

Bei unsicherer Wetterlage kann der Auwald kurzfristig geschlossen werden.

Führungen

Sie können das Auwald-Biotop und/oder die Museen des Marktes Bruckmühl auch im Rahmen einer kostenlosen Führung besuchen. Bitte beachten Sie, dass die Gruppengröße auf 30 Personen begrenzt ist. Bitte schicken Sie Ihre Anfrage per Mail an tierkundemuseum@bruckmuehl.de oder wenden Sie sich telefonisch unter 08062/4323 an uns.

Weitere Informationen rund um das Naturerlebnis Bruckmühl, zu dem auch das Salus Auwald-Biotop zählt, finden Sie unter www.naturerlebnis-bruckmuehl.de

Bei speziellen Fragen zum Salus Auwald-Biotop können Sie uns gerne unter auwaldbiotop@salus.de kontaktieren.

Hinweis: Betriebsführungen bei Salus sind aus arzneimittelrechtlichen Gründen leider nur sehr eingeschränkt möglich.

Klimaschutzprojekt in Uganda

Salus unterstützt ein Aufforstungsprojekt in Uganda, bei dem – neben dem Klimaschutz – ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der natürlichen Biodiversität, sowie zur Armutsbekämpfung in der Region geleistet wird. Die soziale Komponente ist bei Aufforstungsprojekten ebenso von Bedeutung, wie das Pflanzen der Bäume selbst. Denn nur wenn die Menschen vor Ort vom Wald überzeugt sind, wird er gesund wachsen und erhalten bleiben.

Ein besonders vielversprechender Ansatz, der in Uganda getestet wird, ist das Anlegen von Teefeldern. Da der Tee den Wildtieren nicht schmeckt, werden die Pflanzen nicht von ihnen gefressen. Die Familien können sich durch den Tee-Anbau eine neue, nachhaltige Einkommensquelle schaffen.

Unter anderem durch dieses Projekt neutralisieren wir unsere Emissionen, die weder vermieden, noch reduziert werden können. Denn im Klimaschutz arbeiten wir nach der Strategie „Vermeiden, reduzieren, neutralisieren“. Höchste Transparenz und Gemeinnützigkeit waren für uns ausschlaggebende Kriterien für die Wahl unseres Kompensationsanbieters. Mit PRIMAKLIMA haben wir hier einen starken Partner gefunden, der unsere Wertevorstellungen teilt und das Projekt in Uganda mit uns umsetzt.

PRIMAKLIMA ist ein gemeinnütziger Verein, der sich bereits seit 1991 für den Erhalt und die Mehrung von Wäldern einsetzt und sich damit aktiv für den Klimaschutz engagiert.

Unser Nachhaltigkeits-Managementsystem

Heute behaupten immer mehr Unternehmen von sich, nachhaltig zu handeln. Doch woher weiß man eigentlich, bei wem das wirklich stimmt?

Wir bei Salus lassen es regelmäßig über externe Audits überprüfen und beweisen damit, dass wir Nachhaltigkeit leben - in den letzten Jahrzehnten, heute und auch in Zukunft: Schon seit über 25 Jahren (Salus seit 1996, Schoenenberger und Herbaria seit 1997) arbeiten wir mit dem anspruchsvollen europäischen Umweltmanagementsystem EMAS*. 2020 haben wir es um soziale Themen erweitert, und damit als erstes Unternehmen für Naturarzneimittel und Gesundheitsprodukte. Seit 2024 sind wir als erstes Unternehmen Deutschlands nach We impact zertifiziert. Neben Umweltschutz und sozialen Auswirkungen werden auch kommende gesetzliche Rahmenbedingungen wie die Corporate Sustainability Reportings Directive (CSRD) mitberücksichtigt.

Was sich kompliziert und technisch anhört, ist eigentlich ganz einfach: Wir prüfen kontinuierlich, wo wir uns verbessern und noch nachhaltiger werden können. Unsere Ergebnisse und Ziele werden von unabhängiger Stelle geprüft und zertifiziert. Seit über einem viertel Jahrhundert arbeiten wir systematisch und kontinuierlich an allen Bereichen der Nachhaltigkeit – von Klimaschutz bis Verpackung, von der Lieferkette bis zu unseren Mitarbeitenden –, um uns zu verbessern. Mit Erfolg.

Die Ergebnisse unserer Arbeit veröffentlichen wir alle drei Jahre in einem Nachhaltigkeitsbericht, in dem unsere Aktivitäten, unsere Ökobilanz und Ziele im Bereich Nachhaltigkeit transparent kommuniziert werden.

* Das Umweltmanagementsystem EMAS ist nach den Vorgaben der EG-Verordnung Nr. 1221/2009 (EMAS III, Eco-Management and Audit Scheme) und der internationalen Norm DIN EN ISO 14001 aufgebaut und wird regelmäßig von einem/einer unabhängigen, staatlich zugelassenen Umweltgutachter:in überprüft.

Umwelt- und Klimainitiativen

Bei Salus beschäftigen wir uns nicht erst seit gestern mit dem Thema Nachhaltigkeit. Als produzierendes Unternehmen liegt für uns ein wesentlicher Fokus seit jeher auf den Themen regenerative Energieerzeugung und Energieeffizienz. Hier gehen wir voran, setzen neueste Technologien ein und haben sehr gute nachahmbare Lösungen entwickelt, die wir gerne mit anderen teilen. Deshalb sind wir in stetigem Austausch innerhalb folgender Verbände und Organisationen:

Klimaschutz Unternehmen

Die Unternehmens des Verbands verbindet eine gemeinsame Mission, ein wachsendes Know-how und ein kontinuierlicher Austausch. Weder die Unternehmensgröße noch die Branchenzugehörigkeit sind entscheidend für die Mitgliedschaft in der Vorreiter-Initiative. Was zählt, ist die Bereitschaft, ein echter Vorreiter zu sein, an zukunftsorientierten Lösungen zu arbeiten, im Austausch mit anderen zu sein und so den Wissenstransfer zu fördern.

Science Based Targets Initiative

Was bedeutet das 1,5 °C Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen eigentlich für produzierende Unternehmen wie Salus? Dieser Frage geht die Science Based Targets Initiative (SBTI) nach. Sie definiert auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, wieviel Emissionen ein Unternehmen dafür einsparen muss. Auch Salus ist der Initiative beigetreten und verpflichtet sich damit, bis 2030 42 Prozent an CO2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2020 zu reduzieren.

Umwelt + Klimapakt Bayern

Salus ist schon seit über 25 Jahren Mitglied im Umwelt und Klimapakt Bayern und hat dafür im Jahr 2023 bereits die Auszeichnung in Gold erhalten. Wir sind stolz darauf, Teil dieses regionalen Netzwerkes zu sein, das sich für die Verbsserung der Umwelt- und Klimaaspekte in einer Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft einsetzt.

Blühpakt Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat den Blühpakt Bayern ins Leben gerufen, um Insekten und Artenreichtum zu schützen und Lebensräume zurückzugeben. Die Bestände sollen sich durch gemeinschaftliches Engagement wieder spürbar erholen. Im Rahmen des Blühpakts Bayern wurde Salus als eines der ersten Unternehmen als „Blühender Betrieb “ ausgezeichnet.  

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