Salus Medienpreis 2020 - die virtuelle Preisverleihung

Der Salus Medienpreis 2020

Viele Einsendungen erreichten uns - die Fachjury kürte vier Gewinner-Beiträge

Mit einem digitalen Event wurde in diesem Jahr am 17. November der 11. Salus-Medienpreis verliehen. Vier herausragende journalistische Beiträge wurden für ihre relevanten Recherchen und Erkenntnisse zu Gentechnik, Ökologie und Umwelt ausgezeichnet.

Seit nunmehr über zehn Jahren widmet der Naturarzneimittelhersteller Salus herausragenden journalistischen Leistungen diesen Preis, die über die Risiken von Agro-Gentechnik für die Umwelt und den Verbraucher aufklären, die Chancen der ökologischen Landwirtschaft verständlich machen und Wege zu einer nachhaltigen und im Einklang mit der Natur stehenden, klimafreundlichen und gesunden Lebensweise aufzeigen. 

In diesem Jahr fand die Preisverleihung des 11. Salus-Medienpreises aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen zwar digital statt – das gemeinsame thematische Anliegen hat jedoch nichts an Relevanz eingebüßt. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Umstände haben wir uns dazu entschieden, den Salus-Medienpreis auch dieses Jahr zu verleihen und dem Thema dabei, besonders vor dem Hintergrund der aktuell sehr monothematischen Berichterstattung, den notwendigen Platz einzuräumen. Wenn auch das spannende Netzwerk-Event in München erst 2021 wieder stattfinden kann, so sind doch Jury, Preisträger*innen und Unternehmensvertreter*innen digital zusammengekommen, um die Beiträge zu ehren. Salus Geschäftsführer Dr. Florian Block: „Wir freuen uns sehr, gerade jetzt dem unerlässlichen Engagement der Journalisten und Autoren diese Ehre erweisen zu können und die Arbeiten zu wertschätzen“.

Bereits über 50-fach wurde der Salus-Medienpreis bisher vergeben. Und auch in diesem Jahr bewarben sich trotz der aktuellen Umstände erneut eine Vielzahl von Journalist*innen mit hochwertigen Arbeiten um die begehrte Auszeichnung, in deren Rahmen neben Hauptpreis und Otto-Greither-Sonderpreis zwei weitere Sonderpreise vergeben wurden.
 

Herlichen Glückwunsch an die Gewinner*innen des 11. Salus Medienpreises!

Der Hauptpreis wurde in diesem Jahr an Michael Heussen und Ingolf Gritschneder für deren TV-Dokumentation „Bayer – Die Fusion und die Folgen“ verliehen. Sie befassen sich darin mit den Auswirkungen und den Praktiken von Bayer und seinem Führungsmanagement, die Entscheidung zu rechtfertigen, den US-Konzern Monsanto und dessen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu übernehmen. Zudem recherchierten sie intensiv zu den gerichtlichen Auseinandersetzungen einer Reihe von Krebserkrankten, welche Glyphosat, und damit Monsanto und Bayer, für ihre Erkrankung verantwortlich machen.

Die Dokumentation „Bayer- Die Fusion und die Folgen“ wurde am 26.06.2019 im WDR gesendet.

Michael Heussen und Ingolf Gritschneder „Bayer- Die Fusion und die Folgen“

 

Den Sonderpreis erhielt Dr. Susanne Dohrn für ihr Buch „Der Boden: Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel“. Ihr im Oktober 2019 erschienenes Buch befasst sich auf einer wissenschaftlichen Basis mit den vielschichtigen Zusammenhängen zwischen dem Klimawandel und dem Ökosystem Boden, welcher trotz seines entscheidenden Einflusses auf das Weltklima eine bis dato eher untergeordnete Beachtung erfährt. Dr. Susanne Dohrn erläutert hier eindringlich die zentrale Rolle von Mikroorganismen für das Ökosystem Boden und schildert so auch anschaulich, in welchem Maße industrielle Landwirtschaft und Bodenspekulation dieses faszinierende Zusammenspiel gefährden können. Nachdrücklich plädiert Dr. Susanne Dohrn für eine Wertschätzung und Anerkennung des Bodens als wertvolle Ressource und einen anderen, verantwortungsvollen Umgang damit.

Buch, erschienen im Christoph Links Verlag

Dr. Susanne Dohrn  „Der Boden: Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel“ 

 

Martina Gatzka wurde für den von ihr verfassten Beitrag  „Heute ernten, morgen säen“ ausgezeichnet. In ihrem Artikel beschäftigt sie sich mit der Wichtigkeit von nachbaufähigem Saatgut für den ökologischen Anbau und zeigt illustrativ die Unterschiede der verschiedenen Typen von Saatgut der heutigen Landwirtschaft, sowie die Problematik von sogenannten „Einmalsorten“ oder „Hybridsaatgut“. Eindrucksvoll beschreibt sie den Aufschwung des Hybridsaatguts und die Folgen für Wirtschaft, Landwirtschaft und Umwelt. Zudem stellt sie vier gemeinnützige Vereine vor, welche Projekte zur Züchtung von nachbaufähigem Saatgut ins Leben gerufen haben und zeigt damit auch Beispiele und Initiativen auf, die als Vorbilder für die zukünftige Landwirtschaft fungieren könnten.

Artikel, erschienen im Magazin KREO     

 

Der Otto-Greither-Sonderpreis wurde in diesem Jahr an Prof. Dr. rer. nat. Matthias Glaubrecht für sein Buch „Das Ende der Evolution: Der Mensch und die Vernichtung der Arten“ verliehen. In seinem Werk beschäftigt er sich umfassend mit dem Artensterben, welche er als eine durch den Menschen verursachte biologische Tragödie bezeichnet. Was bedeutet dies für unsere Umwelt, den Menschen? Läutet es gar ein Ende der Evolution ein? Ob diese Entwicklung noch aufzuhalten ist und was wir konkret tun können, um unsere Ökosysteme nachhaltig zu schützen, erklärt der Autor eindrucksvoll, sachlich und umfangreich. 

Buch, erschienen im C.Bertelsmann Verlag

Prof. Dr. rer. nat. Matthias Glaubrecht „Das Ende der Evolution: Der Mensch und die Vernichtung der Arten“ 

 

Zur Fachjury gehörten in diesem Jahr die Geschäftsführerin von UnternehmensGrün e.V., Dr. Katharina Reuter, Valentin Thurn: Autor, Filmemacher und Gründer der Online-Plattform foodsharing.de,  Dr. Ulrich Mautner: langjährig bei Salus Leiter des Wissenschaftlichen Marketings und Dozent für Arzneipflanzenkunde und Naturarzneimittel, sowie Dr. Jan Grossarth: Journalist, Kulturwissenschaftler und Volkswirt, vielfacher Buchautor, Redakteur, Gründer der Unternehmensberatung Goldfeder.

 

Alle Informationen und Impressionen zum Medienpreis 2020, inkl. eine Viedeoaufzeichnung der digitalen Preisverleihung finden Sie hier.

Impressionen Salus Medienpreis 2020

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