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| Jul 1, 2019

Claus Kumutat überreicht Cassandra Wood, stellvertretend für die Firma Salus, die Urkunde zum „Blühenden Betrieb“.

Salus wird „Blühender Betrieb“ – als eines der ersten Unternehmen in Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat die Auszeichnung im Rahmen des „Blühpakts Bayern“ ins Leben gerufen, um Anreize für Unternehmen zu mehr Blühfläche auf den Betriebsgeländen zu schaffen. Salus darf sich nun als einer der ersten Unternehmen in Bayern als „Blühender Betrieb“ bezeichnen. Doch was blüht bei Salus eigentlich?

Am 24.6. war es soweit. Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber zeichnete 15 Unternehmen als „Blühender Betrieb“ aus, darunter auch Salus. Claus Kumutat, Präsident des Bayerischen Landesamts für Umwelt übereichte Cassandra Wood, Zuständige für Nachhaltigkeitsmanagement bei Salus, die Urkunde. Und das vollkommen verdient: Mit nur ca. 20 Prozent bebauter Fläche hat die Natur mit ihren farbenfrohen Blumen, Kräutern und Gräsern viel Platz bei Salus. Wenn Wiesensalbei, Margeriten und verschiedene Kleearten blühen, eröffnet sich ein Paradies für Bienen und viele andere Insektenarten. Dass der Schutz der kleinen Bestäuber
bei Salus eine Herzensangelegenheit ist, hat ein Spendentee im Frühjahr bewiesen. Von jeder verkaufter Packung des Salus® Bienen-Glück Tees gingen ganze 30 Cent an den Verein Mellifera e.V., der damit im Rahmen einer zweijährigen Blühpatenschaft einen Quadratmeter Blühfläche anlegen ließ. Mellifera e. V. setzt sich über drei Jahrzehnten für den Schutz von Bienen und deren Lebensräume ein. Wo die Flächen angelegt wurden, ist auf der Salus Homepage nachzulesen.

Ein Betriebsgelände mit vielfältigen Strukturen

Ein besonderer Ort auf dem Salus Firmengelände ist das rund 27.000 Quadratmeter große Auwald Biotop mit außergewöhnlicher Flora und Fauna, durch das ein abwechslungsreicher Lehrpfad führt. Abseits des Weges bleiben umgestürzte Bäume liegen und bieten Nahrung für Pilze, Insekten und Moose. Dadurch entsteht ein strukturreicher Lebensraum, in dem sich auch zahlreiche Reptilien angesiedelt haben. Aus Beobachtungen geht hervor, dass das Auwald Biotop außerdem ein wichtiges Brut- und Durchzugsgebiet für Vögel darstellt.

Neben dem Auwald erstrecken sich auf dem Salus Gelände auch Streuobstwiesen mit alten Obstbäumen. Es wird aber nicht nur bei Apfel und Birne Wert auf den Artenerhalt gelegt. Um die Wildbestände zu schonen, werden auch Wild- und Heilpflanzen in Kultur genommen, die Salus für seine Produkte einsetzt. So findet man auf den riesigen Salus-Flächen z.B. auch Arnika und Bergfrauenmantel.

Um die Bepflanzung der Blühflächen kümmern sich drei Gärtner. Ihre täglichen Wegstrecken von Anbaufeldern über die hauseigenen Gewächshäuser zu den Produktions- und Verwaltungsgebäuden legen sie mit dem Dienstfahrrad zurück. Vorbei an bunten Wiesen mit zahlreichen Wildblumen und –kräutern, wie Brunelle und Leimkräuter. Während vor der Bio-Kantine die orange und gelb leuchtenden Tulpen aus dem Frühjahr langsam verblühen, erstrahlen seit Mai bereits viele verschiedene violette und rote Nelkenarten. Gemäht wird bei Salus erst dann, wenn auch die letzten Wildblumen verblüht sind. Wer einmal die Gelegenheit hat Salus zu besuchen, sollte sich das Farbspiel der Blüten nicht entgehen lassen. Am besten man überzeugt sich selbst davon, was bei
Salus das ganze Jahr über alles blüht!

Kriterien für die Auszeichnung zum Blühenden Betrieb (1)

  • Mindestens 20 % der Freiflächen des Firmengeländes naturnah gestaltet
  • Keine flächige Verwendung chemischer Pflanzenschutzmittel
  • Bereiche der Blühflächen bleiben über den Winter ungemäht stehen (Erhalt von Fortpflanzungs- und Überwinterungsstätten für Insekten)
  • Kein Einsatz torfhaltiger Substrate bei der Gestaltung und Pflege von Freiflächen


1) vgl. Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz: Pilotprojekte – Blühender Betrieb (Stand: 25.06.2019), http://www.bluehpakt.bayern.de/bluehender_betrieb/index.htm

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