Darmflora

Schlüssel für Gesundheit und Wohlbefinden

Über 1000 verschiedene Bakterienarten besiedeln friedlich unseren Darm, in ihrer Gesamtheit als „Darmflora“ oder „Mikrobiom“ bezeichnet. Hauptvertreter sind Milchsäure- und Bifidobakterien. Die natürlichen Bakterienkulturen im Darm sind nicht nur wichtig für unsere Verdauung. Sie sind Bestandteil unserer Darmflora, die eng mit der Gesundheit des Darms verbunden ist und somit zu einer intakten Immunabwehr verhilft.

Menge und Zusammensetzung der Bakterien ändern sich sensibel mit dem Nahrungsangebot, vor allem mit dem Angebot an Ballaststoffen. Auch Stress und viele Medikamente beeinflussen die Kulturen, vor allem Antibiotika, da sie großen Schaden anrichten.

Gerät das Mikroben-Volk aus dem Lot, können Verdauungsbeschwerden die Folge sein. Eine längerfristig gestörte Darmflora kann das sogenannte Reizdarm-Syndrom nach sich ziehen. 

Das Salus Versprechen Der Natur verbunden. Der Gesundheit verpflichtet.

Für Ihr Wohlbefinden

Der Name Salus geht auf die römische Göttin der Gesundheit und der öffentlichen Wohlfahrt zurück - der Firmengründer Dr. med. Otto Greither dachte dabei an das Wohlergehen seiner Mitmenschen. An dieser Auffassung hat sich in den 100 Jahren unseres Bestehens nichts geändert: Ihre Gesundheit steht bei uns an erster Stelle.

Der Natur verbunden

Mit größter Sorgfalt wählen wir die besten Heilkräuter und Zutaten nach ihrer Wirksamkeit und Bekömmlichkeit aus. Ein Arznei- oder Lebensmittel ist immer nur so gut wie die Rohstoffe, die es enthält. Daher verwendet Salus bevorzugt Pflanzen, die aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen. Aus Prinzip werden keine Rohstoffe agro-gentechnischer Herkunft eingesetzt. Zudem bemühen wir uns seltene Wildpflanzen in Kultur zu nehmen.

Der Gesundheit verpflichtet

Unsere rund 1.500 Produkte verbinden Natur mit Innovation und Qualität. In der wissenschaftlichen Abteilung von Salus entwickeln mehr als 50 Mitarbeiter das Sortiment weiter und prüfen aufwendig Rohstoffe und Ware. Bei der Herstellung unterzieht sich Salus den höchsten pharmazeutischen Arzneimittel-Qualitätsstandards und den Bio-Qualitätsstandards für Lebensmittel.

Wenn die Darmgesundheit kippt

Manchmal essen wir zu viel, zu fett, zu zuckerreich und die zunehmend künstliche Kost enthält kaum noch Ballaststoffe, die als wichtige Nahrung der Darmbakterien gelten. Genau die aber stellen, möglichst variantenreich, die Nahrung der Darmbakterien dar. So kippt die Darmflora mangels Nahrungsangebot, aber auch weil Zucker, Weißmehl, Kaffee und Alkohol den Darm „übersäuern“. Die Leistungsfähigkeit der Mikroben sinkt. Gewinner sind krank machende Keime, denen Zucker als Hauptnahrungsquelle dient und die gern die entstehenden Lücken im Mikrobiom besetzen.

Vor allem Reizdarm-Symptome sind eng mit der Fehlbesiedlung des Darms verbunden, mit einem gestörten Mikrobiom. Reizdarm-Patienten quälen sich mit krampfartigen Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall und Übelkeit. Der Darm scheint permanent „verrückt zu spielen“. Dem irritierten Organ fehlt das Konzept für passende Bewegungen und den richtigen Cocktail an Verdauungssäften. Er ist überempfindlich gegenüber Druck und Dehnung.

Vorsicht Antibiotika

Antibiotika töten Bakterien schnell und zuverlässig, aber nicht nur die Bösen. Auch die Darmflora stirbt und mit jeder Anwendung wächst das Risiko für „resistente“ Keime. Bakterien, die auf das Antibiotikum nicht mehr ansprechen. Vor allem wiederholte oder längere Antibiotika-Anwendungen sind kritisch. Der bakterielle Kahlschlag im Darm kann Durchfall (Antibiotika assoziierte Diarrhoe, AAD), Blähungen oder Übelkeit hinterlassen und kann den Grundstein für erneute Infekte durch Immundefizite legen.

Zwar kann sich die Darmflora wieder erholen. Die Regeneration nach Breitband-Antibiotikum aber kostet ein halbes Jahr. Kleinere oder empfindliche Stämme bleiben dabei oft dauerhaft auf der Strecke, sodass sich das Gleichgewicht ungünstig verschieben kann. Die Darmflora wird nach langfristiger Antibiotikum-Anwendung nie wieder die Gleiche (Quelle: 1,2).

Die Darmflora gezielt stärken

1. Probiotika

Als Probiotika werden oft lebende Bakterienkulturen bezeichnet. Sie liefern eine Extraportion der wichtigsten Bewohner des Mikrobioms und sind damit wertvolle „Booster“ für eine gesunde Darmflora. Doch die Wahl der Bakterienstämme ist eine Wissenschaft für sich. Nicht jede probiotische Kultur kommt im Darm an und kann sich dort stabil ansiedeln, dazu kommt, dass nicht alle Stämme harmonieren.

Als Nummer eins unter den Darmsanierern gelten Bifidobakterien und Milchsäurebakterien (Lactobacillen). Beiden wird eine Schlüsselrolle in der Balance des Mikrobioms zugesprochen. Hochwertige Produkte enthalten Kulturen, deren Kombination und Wirksamkeit durch Studien positiv bewertet wurden.

2. Präbiotika

Die Zusammensetzung der Darmflora ändert sich binnen 24 Stunden, wenn sich die Nahrung ändert, denn die Bakterienstämme haben unterschiedliche „Vorlieben“. Mit der gezielten Zufuhr ausgesuchter Ballaststoffe, oft als Präbiotika bezeichnet, lässt sich das Mikrobiom so nicht nur schnell wieder aufbauen, zum Beispiel nach Antibiotika, sondern auch in seiner Zusammensetzung lenken. Bei der Wahl des Präbiotikums ist ferner zu berücksichtigen, wie es im Darm von den Bakterien abgebaut wird. Nicht alles ist immer gut verträglich.

3. Synbiotika – besser geht’s nicht

Das ideale „Care-Paket“ für die Darmflora sind ausgewählte probiotische Bakterienkulturen, die ihre auf sie zugeschnittene Nahrung, das Präbiotikum, gleich in der richtigen Dosierung mitführen. Solche Kombinationen werden als Synbiotika bezeichnet.

Sie sorgen für gutes Gedeihen der Kulturen im Darm und sind, im Idealfall, gleich auf eine bestimmte Problematik, wie z.B. Reizdarm zugeschnitten. Synbiotika, deren Inhaltsstoffe wissenschaftlich bestätigt wurden, sind sicher und wirksam.

Hochwertige Synbiotika sind außerdem frei von belastenden Zusatzstoffen und enthalten darmgesunde Vitamine. 

Quellenangaben

  1. Palleja et al. Recovery of gut microbiota of healthy adults following antibiotic exposure. Nature Microbiology 3 (2018)

  2. https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/magen-darminfekte/article/976036/mikrobiom-antibiotika-veraendern-darmflora.html

  3. Mezzasalma et al.: Clinical Study A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial: The Efficacy of Multispecies Probiotic Supplementation in Alleviating Symptoms of Irritable Bowel Syndrome Associated with Constipation. BioMed Research International (2016).  4740907.

  4. Ernährungs-Umschau (2007). 54 , Heft 1

  5. Russo et al. Partially Hydrolyzed Guar Gum in the Treatment of Irritable Bowel Syndrome with Constipation: Effects of Gender, Age, and Body Mass Index. Saudi J Gastroenterol (2015). 21(2): 104–110.

  6. Parisi et al. Treatment Effects of Partially Hydrolyzed Guar Gum on Symptoms and Quality of Life of Patients with Irritable Bowel Syndrome. A Multicenter Randomized Open Trial. Digestive Diseases and Sciences (2005). Vol. 50, No. 6, 1107–1112

  7. Ohashi et al. Consumption of partially hydrolysed guar gum stimulates Bifidobacteria and butyrate-producing bacteria in the human large intestine. Benef Microbes (2015). 6 (4):451-5.

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