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| 02.05.2017

Zieleinlauf beim Marathon in München

7 Marathons auf 7 Kontinenten

Auf jedem Kontinent der Erde 42,195 Kilometer laufen – Paul Ramp hat sich ein großes Ziel gesetzt. Schon für sich ist ein Marathon eine Herausforderung, aber wenn noch Wüstensand, ein schwülwarmes Klima oder eisige Temperaturen hinzukommen, braucht ein Läufer Ausdauer und Flexibilität. Wir dürfen Paul Ramp bei der Erfüllung eines Lebenstraums begleiten – vorausgesetzt wir können mithalten.

Durchatmen und sich entspannt zurücklehnen – das kann Paul Ramp nicht. Und die Frage ist, ob er das überhaupt möchte. Der Mann strotzt vor Energie. Er trainiert jeden Tag, vor oder nach der Arbeit, um seine selbstgesetzte Herausforderung bestehen zu können. Sein Projekt nennt sich 7M7C = 7 Marathons auf 7 Kontinenten. „Ich möchte laufend die Welt erleben“, erklärt er sein Ziel.

Fünf Etappen sind bereits geschafft: Paul Ramp ist durch Athen gelaufen, hat am Kilimandscharo-Bergmarathon in Afrika teilgenommen, den Südamerika-Lauf in Buenos Aires in Argentinien bestanden und war im nordamerikanischen Atlanta. Zuletzt nahm er am Marathon in Singapur teil: „Den Lauf konnte ich trotz 90% Luftfeuchtigkeit und 40 Grad Außentemperatur in vollen Zügen genießen.“

Es beschleicht einen das Gefühl, dass es für Paul Ramp gar nicht genug Kontinente gibt. Wenn man mit ihm spricht, kommt er gerade von einer Reise oder ist schon wieder am Packen. Für seinen nächsten großen Marathon geht es nach Australien. Zur Vorbereitung ist er Ende Februar den Sahara Marathon in Algerien gelaufen. Und wenn er nach Australien so bald wie möglich am Südpol beim Antarktis Eis Marathon durch das Ziel läuft, dann hat er es geschafft: 7 Marathons auf 7 Kontinenten.

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