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| Feb 4, 2019

Ultramountainbike Rennen Desert Dash in Namibia

373 Kilometer, Staub, Hitze, Kälte, Dunkelheit: Der legendäre "Desert Dash" in Namibia ist eines der härtesten Eintagesrennen für Mountainbiker. Julia Ramsauer hat sich im vergangenen Dezember auf diesen anspruchsvollen Wettkampf eingelassen.

Gesund bleiben Magazin: Wo war Ihr letzter Wettkampf und wie verlief dieser für Sie?

Julia Ramsauer: Mein letzter Wettkampf war das Ultramountainbike Rennen Desert Dash in Namibia, hierzu fährt man 373 km durch die Namib (Wüste Namibias) von Windhoek nach Swakopmund. Es handelt sich nicht nur um eine unglaublich körperliche, sondern auch eine mentale Belastung. Das Rennen startete um 15 Uhr und dauert in der Regel ca. 20 Stunden, das heißt man fährt über die Nacht hinweg über Stock und Stein. Zu Beginn kämpft man mit 38 Grad und extremer Sonne. Nachts geht die Außentemperatur bis 15 Grad herunter. Ein persönlicher Betreuer kümmert sich um die Verpflegung in der Wüste, alle 60 bis 70 km hat man die Möglichkeit die Flaschen und Speicher wieder aufzufüllen. So kämpft man sich über die 373 km und 3500 hm, bis man am kommenden Tag in der Mittagshitze am Atlantik im Ort Swakopmound das Ziel erreicht. Ein unfassbares Erlebnis ist vor allem, wenn man morgens den Sonnenaufgang in der Wüste erlebt - ein Augenblick den man nie vergisst. Mit einem 7ten Platz der Frauen und 21 Stunden Rennzeit bin ich sehr happy. Dies ist meiner Meinung nach noch steigerungswürdig, da nicht alles rund gelaufen ist. Leider konnte ich nach ca. 10 Stunden nicht mehr so viel Essen aufnehmen wie ich eigentlich hätte aufnehmen müssen. Daran würde ich gerne noch arbeiten.

Wie sahen Ihre Wettkampfvorbereitungen aus?

Die Vorbereitung hat bereits im Sommer begonnen. Ich bin als Staffelradfahrerin beim Triathlon Challenge Roth gestartet und habe mich hierzu erst einmal auf 180 km vorbereitet. Die explizite Vorbereitung auf das Wüstenrennen hat im September begonnen. Hierzu bin ich pro Woche im Schnitt ca. 200 km Rad gefahren, was eine lange Radausfahrt beinhaltete mit ca. 6 - 7 Stunden. Zusätzlich habe ich noch eine Einheit im Fitnessstudio zum Muskelaufbau absolviert und besuchte einmal pro Woche die Boulderhalle um Stabilität und Kraft aufzubauen.

Wie regenerieren Sie?

Zur Regeneration nehme ich Nahrungsergänzungen wie unter anderem Floradix und auch die Rote Bete Kristalle - beides auch perfekt zum Mitnehmen. ;-)

Wo und wann findet Ihr nächster Wettkampf statt?

Mein nächster Wettkampf wird erst im Mai 2019 stattfinden, hier werde ich zur Vorbereitung an einem Duathlon teilnehmen. Aktuell beginne ich gerade wieder mit dem Training, um mich für die Sportsaison 2019 vorzubereiten. Diese Vorbereitung starte ich gerade mit Wintersport wie Langlaufen und Skitouren. Aufgebaut wird das Ganze mit einem Radtrainingslager auf Mallorca im März.

Welche Ziele haben Sie sich für 2019 gesetzt?

Meine Ziele 2019: ich werde im Sommer an einem Ironman teilnehmen und falls möglich mich für die Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifizieren. Falls dies nicht klappt möchte ich erneut beim Desert Dash in Namibia starten und meine bisherigen Erfahrungen nutzen, um unter die Top 5 der Frauen zu kommen.

Das SALUS Haus wünscht Julia Ramsauer viel Erfolg in ihren nächsten Wettkämpfen. Wir begleiten die Sportlerin bei ihrem Vorhaben und halten die Leser auf dem Laufenden. 

 

 

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