1475 Views
| Jan 18, 2018

Vorläufiger Entwurf des Neubaus von Salus (Quelle: hinz.architektur in Kooperation mit TheinertMaier Architekten PartGmbB)

Salus erweitert Produktion und Labor

Bei Salus hat am Firmensitz in Bruckmühl der Ausbau der Produktion begonnen. Der geplante Neubau zeichnet sich durch eine nachhaltige und moderne Gestaltung aus.

Salus wächst und erweitert nun seine Kapazitäten zur Herstellung. Ein Ausbau der Produktion sowie des hauseigenen Labors wird räumliche Engpässe beseitigen und schafft zusätzlich Platz für weitere Entwicklungen. Bei der Bauzeit wird von knapp zwei Jahren ausgegangen. Das gesamte Projekt wird vorzugsweise mit Firmen aus der Region umgesetzt.

Grüne Architektur mit Schwung

Geplant hat den Bau der Rosenheimer Architekt Hartmut Hinz in Kooperation mit dem Büro Theinert Maier Architekten. Hinz hat bereits mit dem Bau der Salus-Kantine sein Gespür für nachhaltige und naturnahe Architektur gezeigt. Für den geplanten Erweiterungsbau war es ihm wichtig, dass sich die Gestaltung gut in das Ortsbild fügt. „Wir haben als Architekten eine Verantwortung unserem Bauherren gegenüber - aber auch der Öffentlichkeit, speziell den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Bruckmühl“, erklärt Hartmut Hinz seine Herangehensweise. „Der Neubau mit seinem dynamischen Schwung und dem 5 Meter über dem Boden schwebenden, gekurvten Band trägt eine Reihe von Bäumen aus dem Salus Areal zurück in den öffentlichen Raum. Dieses Bild symbolisiert auch unser Ziel, für jegliche Eingriffe in die Natur stets Ausgleich zu schaffen."

Nachhaltigkeit ist fest eingeplant

Der Neubau muss alle Anforderungen der Richtlinien an eine „Gute Herstellungspraxis“ (GMP) für Arzneimittel erfüllen und soll gleichzeitig so nachhaltig wie möglich sein. Bei Salus ist Thomas Günther, Umweltreferent und technischer Betriebsleiter, für den Bau verantwortlich: „Wie bei Salus üblich werden alle Möglichkeiten des technischen Umweltschutzes genutzt. Insbesondere das Biodiversitätsmanagement spielt eine hervorgehobene Rolle.“ So ist eine Dachbegrünung angedacht, die Beheizung wird mit Abwärme aus der Produktion stattfinden und auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage installiert. Da das Betriebsgelände von Salus über viele Grünflächen verfügt, steigt die Flächenversiegelung durch den Neubau nur von etwa 16 auf 18 Prozent an.

Kräutergarten in Bergham

Auf der Fläche des Neubaus stand bisher der Kräutergarten der Firma. Dieser ist im vergangenen Frühjahr nach Bergham umgezogen. Dort pflegt Salus bereits Versuchsfelder für den Heilpflanzenanbau.

Kategorie:

Salus
Wir verwenden Cookies, um Ihren Website-Besuch für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden.