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| 16.01.2017

Bärlauch

Pflanze: Allium ursinum L. / Familie: Lauchgewächse (Alliaceae)

Überwiegend als Gewürz. Volksmedizinisch wird der Bärlauch wie der Knoblauch gegen Arteriosklerose, Bluthochdruck und bei Magen-Darm-Störungen eingesetzt, stand aber nie wie jener im Fokus der wissenschaftlichen Forschung. Aufgrund der ähnlichen Inhaltsstoffe sind die Wirkungen aber plausibel.

Beschreibung

Bärlauch ist auch bekannt als Hexenzwiebel, Wilder Lauch, Ramsel und Waldknoblauch. Der Bärlauch kommt in ganz Europa und Nordasien vor. Die Trugdolden mit den weißen, sternenförmigen Blüten sitzen auf einem 10 bis 50 cm hohen, aufrechten Stängel. Die beim Zerreiben lauchartig riechenden Blätter sitzen auf 5 – 20 mm langen Stängeln. Sie unterscheiden sich durch Geruch und Stängel von der rosettenartigen, stängelfreien Blättern der Herbstzeitlose. Diese stellen eine gefährliche Verwechslungsmöglichkeit dar. Wer Bärlauch sammelt, muss die Pflanze wirklich kennen. Die frische Pflanze und Zwiebel des Bärlauchs werden wie der Knoblauch als Gewürz verwendet.

Herkunft

Der Bärlauch ist in Europa und Nordasien zuhause. Er wächst überwiegend in Wäldern und Auen. Importiert wird die Droge aus Osteuropa.

Hinweise

Die Wirkungen des Bärlauchs sind denen des Knoblauchs ähnlich. Allerdings riecht er weniger nachhaltig.

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